Die Ortskerngestaltung geht weiter

veröffentlicht am 28.10.25

Erster Bauabschnitt :

Umgestaltung und Aufwertung Renteistraße inkl. Anschluss Kirchstraße und Stiftsweg, Brandstraße und Platz am Alten Zollamt

Der erste Bauabschnitt sieht die Umgestaltung der Renteistraße vor. Es ist geplant den öffentlichen Raum grundsätzlich neuzugestalten. Dazu gehört etwa die Herstellung eines neuen Klinkerpflasters, die Herstellung der Barrierefreiheit durch die Absenkung der Bordsteine und Schaffung eines taktilen Leitstreifens, die Herstellung von größeren Baumbeeten, sowie die pflanzung von Klimaresilienten Bäumen. Darüber hinaus wird der Parkraum neugeordnet. Im ersten Bauabschnitt ist die Umgestaltung der Renteistraße vorgesehen.

Der Platz am alten Zollamt soll neugestaltet werden. Darüber hinaus sieht die Maßnahme den Anschluss der Brandstraße im Kreuzungsbereich zur Renteistraße vor. Um im späteren Verlauf die Baumaßnahme Barmeierplatz zu ermöglichen, wird der Kreuzungsbereich Brandstraße allerdings erst zum Schluss der Ortskernumgestaltung durchgeführt.

Die Vergabe der Bauleistungen wurde inzwischen durchgeführt. Der geplante Baustart soll im November 2025 erfolgen.

Zweiter Bauabschnitt:

Umgestaltung und Aufwertung Steinstraße

Der zweite Bauabschnitt umfasst als eine Teilmaßnahme die Umgestaltung und Aufwertung der Steinstraße.

Analog zur Renteistraße sollen hier ebenfalls eine neue Oberflächengestaltung, Stadtmobiliar, sowie Bepflanzungen die Aufenthaltsqualität und die Barrierefreiheit erhöhen und verbessern. 

Eine bauliche Umsetzung der Maßnahme ist zum Jahresbeginn 2027 geplant, sodass ein Übergang zwischen dem ersten und dem zweiten Bauabschnitt ermöglicht wird.

Schaffung Fußwegeverbindung zwischen Bahnhofstraße und Königinnen-Mathilde-Platz inkl. Freilegung Grundstück Bahnhofstraße 35, Herstellung Quartiersparken und einer Aufzugsanlage in der Tiefgarage

Die Tiefgarage unterhalb des Königin-Mathilde-Platzes wird derzeit noch über den Barmeierplatz erschlossen. Gleichzeitig sind der Barmeierplatz und der Ortskern als Ganzes in der jetzigen Gestaltung stark durch den ruhenden motorisierten Individualverkehr geprägt. Eines der Leitziele der Ortskernumgestaltung ist es, einen autofreien Barmeierplatz zu schaffen. Darüber hinaus ist es vorgesehen, dass im Straßenraum Stellplätze entfallen mit dem Ziel, die Aufenthaltsqualität zu steigern. Der Wegfall der Stellplätze ermöglicht es mehr Begrünung im Ortskern in Form von größeren Grünbeeten in den breiter ausfallenden Nebenanlagen zu platzieren und die Radwegeführung im Zweirichtungsverkehr einzurichten.

Da die Erreichbarkeit des Ortskerns mit dem Auto auch weiterhin eine wichtige Rolle spielt, ist es vorgesehen insgesamt 14 Stellplätze auf nahestehenden Flächen entstehen zu lassen. Des Weiteren ist es vorgesehen, die übrigen Flächen mit Bäumen zu begrünen.

Die Stadt konnte bereits wichtige planungsrechtliche Schritte und Gutachten durchführen. Die bauliche Umsetzung ist für 2027 geplant.

Dritter Bauabschnitt:

Umgestaltung Burgstraße

Im dritten Bauabschnitt ist es vorgesehen, die Burgstraße und den Anschluss der Mathildenstraße umzugestalten.
Ein Baustart für die Maßnahme ist im zweiten Halbjahr 2027 vorgesehen.

Vierter Bauabschnitt:

Umgestaltung Barmeierplatz

Der vierte Bauabschnitt umfasst die Umgestaltung und Attraktivierung des Barmeierplatzes. Der zukünftig Autofreie Barmeierplatz soll eine umfassende Umgestaltung erhalten. Hier ist vorgesehen, die Oberflächengestaltung analog zu den Straßenräumen zu erneuern. Darüber hinaus soll neues Stadtmobiliar installiert und der Grünanteil durch Bepflanzung versickerungsfähiger Baumscheiben erhöht werden. Zudem sieht die Umgestaltung verschiedene Highlights zur Erhöhung der Aufenthaltsqualität vor. Zunächst ist es geplant, den vorhandenen Brunnen inklusive der Brunnenkammer zu sanieren und um ein Fontänenfeld zu erweitern. Dieses soll insbesondere junge Familien mit Kindern zum Spielen einladen und durch den Kühlungseffekt einen positiven Einfluss auf das Kleinklima haben. Im Norden der Fläche soll ein Teil der Oberflächengestaltung als wassergebundene Grantfläche ausgeführt werden. Dieser Bereich soll zukünftig zum Boulespielen einladen. Der Barmeierplatz wird im Osten von einem Hang eingegrenzt. Im Zuge der Umgestaltung soll in diesen eine Treppenanlage errichtet werden, welche den direkten Zugang zum angrenzenden Kirchplatz ermöglicht. Neben der Treppenanlage soll ein Podest baulich in den Hang integriert werden, welches mit Sitzmobiliar ausgestattet wird und zum Verweilen „über“ dem Barmeierplatz einladen soll. All diese Planungen verfolgen das Ziel, den Barmeierplatz für verschiedene Nutzergruppen attraktiver werden zu lassen.

Darüber hinaus ist vorgesehen, die bestehende Zufahrt zur Tiefgarage zum Teil zu verfüllen und mit einem Treppenaufgang aus der Tiefgarage zu versehen. Die so gewonnene oberirdische Fläche schafft eine gestalterisch attraktivere Verbindung zwischen dem Barmeierplatz und dem angrenzenden Königin-Mathilde-Platz.

Der Barmeierplatz wird zukünftig auch die Heimat des Wochenmarktes und für verschiedene Veranstaltungen genutzt. Hierfür soll eine Veranstaltungstechnik verbaut werden, welche diese Nutzungen ermöglicht.

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